Archiv für 2017

Gesundheitsprämie als Alternative zur Bürgerversicherung

Die Gesundheitsprämie (auch Kopfpauschale oder Kopfprämie genannt) ist ein konzeptioneller Ansatz, um die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland auf gehaltsunabhängige Beitragszahlungen umzustellen, den Arbeitgeberanteil an der Finanzierung zu senken und/oder die Anzahl der Versicherten an der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung zu erhöhen. Nach diesem Konzept zahlt jeder Versicherte einen risikounabhängigen einheitlichen Beitrag. Die bisherigen Arbeitgeberbeiträge sollen an den Arbeitnehmer ausbezahlt werden und müssen von diesem versteuert werden. Der Einkommensausgleich (oder Sozialausgleich) zwischen Besser- und Geringverdienern wird aus dem GKV-System ausgegliedert und auf das Steuersystem übertragen.
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BGH-Entscheidung: Vergleichsportale brauchen mehr Transparenz

Online-Vergleichsportale – auch im Versicherungsbereich – gelten seit jeher als verlässliche Informationsquelle und tragen für viele Nutzer maßgeblich zur Kaufentscheidung bei. Dass manche Portalbetreiber dabei oft eine Provisionszahlung für die Vermittlung der Verkäufe oder Abschlüsse erhalten, wird leider nicht immer oder ungenügend an Portalnutzer weitergegeben, obwohl es sich dabei um – im Sinne des § 5a Abs. 2 UWG – wesentliche Information handelt. Ebenso oft wird – vor allem im Finanz- und Versicherungssektor – die Anzahl der verglichenen Anbieter bewusst auf diejenige mit einer Abschlussprovision reduziert; oder aber die Reihenfolge der Vergleichsergebnisse wird durch Anbieter mit der höchsten Provision angeführt.
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Flüchtlinge, Asylbewerber und Krankenversicherung

In den letzten Wochen wurde viel über das Thema Flüchtlinge, Asylbewerber und Krankenversicherung in den Medien diskutiert. Auslöser waren wohl Hintergrundgespräche in denen sich einige in Foren argumentativ verirrt haben und gleichzeitig eine ungesunde Menge an Unwissen und fehlender Recherchefähigkeit aufgewiesen haben. Das Ganze dann angereichert mit massenkompatibler Polemik, um Klicks und Aufmerksamkeit zu generieren.
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ALTE OLDENBURGER und VGH Provinzial beteiligen sich am Online-Vergleichsportal „KV-Fux.de“

Freiburg, 05.10.2017
Familienzuwachs beim Tippgeberportal KV-Fux.de für die Private Krankenversicherung und Beihilfe. Seit dem 01.10.2017 beteiligen sich die ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG und die VGH Provinzial Krankenversicherung Hannover AG am Online-Vergleichsportal KV-Fux.
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Künstliche Befruchtung – PKV-Versicherte kommen eher zum Wunschkind

In den fünf Jahren von 2000 bis 2014 sind in Deutschland 168.996 Kinder mit medizinischer Hilfe gezeugt worden. Dabei war die Reproduktionsmedizin vor noch gar nicht allzu langer Zeit eher ein Tabuthema. Viele Paare mit Kinderwunsch suchten deshalb Hilfe – wie eine künstliche Befruchtung – im Ausland, und fielen nicht selten auf windige Geschäftsmacher herein.

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PKV trotz Psychotherapie

Laut Bundes Psychotherapeuten Kammer leidet knapp ein Drittel der deutschen Bevölkerung zumindest einmal im Jahr an einer psychischen Erkrankung, wie beispielsweise einer Depression oder einer Angststörung. Aktuellen Studien zufolge gingen im Jahr 2015 über 16 % aller Fehltage am Arbeitsplatz auf das Konto von psychischen Erkrankungen. Das macht Platz drei auf der Skala der Ursachen für Fehlzeiten. Auf der anderen Seite weist nicht jede therapeutische Behandlung automatisch auf eine grundlegende seelische Störung hin. Häufig sind einfach akute Situationen zu bewältigen – zum Beispiel eine starke Prüfungsangst, ein Jobverlust, eine Trennung oder der Verlust naher Angehöriger. Was immer auch der Grund für die Inanspruchnahme einer Therapie sein mag – allgemein hat sich die Einschätzung verbreitet, den Abschluss einer privaten Krankenversicherung könne man damit nach der Psychotherapie grundsätzlich ad acta legen. Doch das ist falsch – PKV trotz Psychotherapie ist möglich.
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