Allgemein

Gesundheitsprämie als Alternative zur Bürgerversicherung

Am von

Die Gesundheitsprämie (auch Kopfpauschale oder Kopfprämie genannt) ist ein konzeptioneller Ansatz, um die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland auf gehaltsunabhängige Beitragszahlungen umzustellen, den Arbeitgeberanteil an der Finanzierung zu senken und/oder die Anzahl der Versicherten an der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung zu erhöhen. Nach diesem Konzept zahlt jeder Versicherte einen risikounabhängigen einheitlichen Beitrag. Die bisherigen Arbeitgeberbeiträge sollen an den Arbeitnehmer ausbezahlt werden und müssen von diesen versteuert werden. Der Einkommensausgleich (oder Sozialausgleich) zwischen Besser- und Geringverdienern wird aus dem GKV-System ausgegliedert und auf das Steuersystem übertragen.
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BGH-Entscheidung: Vergleichsportale brauchen mehr Transparenz

Am von

Online-Vergleichsportale – auch im Versicherungsbereich – gelten seit jeher als verlässliche Informationsquelle und tragen für viele Nutzer maßgeblich zur Kaufentscheidung bei. Dass manche Portalbetreiber dabei oft eine Provisionszahlung für die Vermittlung der Verkäufe oder Abschlüsse erhalten, wird leider nicht immer oder ungenügend an Portalnutzer weitergegeben, obwohl es sich dabei um – im Sinne des § 5a Abs. 2 UWG – wesentliche Information handelt. Ebenso oft wird – vor allem im Finanz- und Versicherungssektor – die Anzahl der verglichenen Anbieter bewusst auf diejenige mit einer Abschlussprovision reduziert; oder aber die Reihenfolge der Vergleichsergebnisse wird durch Anbieter mit der höchsten Provision angeführt.
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Flüchtlinge, Asylbewerber und Krankenversicherung

Am von

In den letzten Wochen wurde viel über das Thema Flüchtlinge, Asylbewerber und Krankenversicherung in den Medien diskutiert. Auslöser waren wohl Hintergrundgespräche in denen sich einige in Foren argumentativ verirrt haben und gleichzeitig eine ungesunde Menge an Unwissen und fehlender Recherchefähigkeit aufgewiesen haben. Das Ganze dann angereichert mit massenkompatibler Polemik, um Klicks und Aufmerksamkeit zu generieren.
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PKV bei Vorerkrankungen

Am von

Ein Versicherungsvertrag zwischen einem PKV-Unternehmen und einem neuen Kunden ist stets privatrechtlicher Natur. Auch bei einer PKV bei Vorerkrankungen. Will heißen: er kommt nur zustande, wenn beide Parteien mit dem Inhalt und den Bedingungen einverstanden sind. Eine Annahmepflicht – wie in der GKV – gibt es also nicht.
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