Die PKV funktioniert, wenn Sie passend kaufen

Die PKV funktioniert, wenn ich passend kaufe

Wer mit der Entscheidung für die Private Krankenversicherung (PKV) auf Dauer glücklich sein möchte, darf beim Abschluss die Weichen gleich richtig stellen.

Ob das Projekt PKV auch langfristig funktioniert, ist im Wesentlichen davon abhängig, ob man bereits zu Beginn Entscheidungen mit Weitblick im Vergleich zur GKV getroffen hat. So mancher privat Versicherte hat das in der Vergangenheit bewusst oder unbewusst versäumt und spürt im Laufe der Versicherungszeit die Auswirkungen der damals gestellten Weichen.

Die erste Frage, die jeder PKV-Interessent für sich beantworten sollte, ist, ob er bereit ist, die Verantwortung für seine Gesundheit und die anfallenden Kosten selbst zu tragen. Privat Versicherte sind gegenüber Leistungserbringern Auftraggeber und somit Selbstzahler. Für die Begleichung der Rechnungen von Ärzten, Zahnärzten sowie von anderen Heilbehandlern und Therapeuten sind privat Versicherte allein verantwortlich.

Die Private Krankenversicherung erstattet anfallende Kosten. In welchem Umfang und zu welchem Prozentsatz das geschieht, ist vom versicherten Leistungsversprechen abhängig. Also vom gekauften Tarif, und zwar exakt vom Inhalt des gekauften Tarifes. Je höher der Erstattungsrahmen ist und je weniger selbst hinzugezahlt werden soll, desto umfangreicher muss der Versicherungsschutz sein. Das wirkt sich direkt auf den zu zahlenden Monatsbeitrag aus.

Je weniger Kosten ein privat Versicherter selbst tragen möchte, desto besser muss das Leistungsversprechen im Tarif und desto höher der Monatsbeitrag dafür sein.

Grundsätzlich gilt: Ich kaufe die PKV nach dem Inhalt im Tarif und nicht nach dem Preis! Und dann stelle ich diese Wahl einer GKV gegenüber. Das gilt auch für die Zeit des Ruhestands, ich rechne den Beitragsaufwand in beiden Systemen im Vergleich auf ein Leben lang.

Das sollte versichert sein

Umfassender Krankenversicherungsschutz beinhaltet die Kostenerstattung für

  • ambulante,
  • stationäre und
  • zahnärztliche Heilbehandlung.

Wer erwerbstätig ist, ergänzt seinen Vertrag um ein

  • Krankentagegeld in ausreichender Höhe,um finanzielle Schwierigkeiten zu vermeiden, die infolge von längerer Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Krankheit entstehen können.

Einezusätzliche Reduktion des Beitrages im Ruhestand kann man sich durch ein Beitragsentlastungsmodell ansparen.

Das wirkt sich dann im Alter entsprechend aus. Interessant ist das vor allem für Arbeitnehmer, insbesondere dann, wenn sie den maximalen Arbeitgeberzuschuss noch nicht ausgeschöpft haben, oder auch für Beamte, weil sie als Versorgungsempfänger meist nur noch 30 Prozent der anfallenden Krankheitskosten auffangen müssen. Für Selbstständige und Freiberufler sind andere Modelle ggf. besser geeignet, um im Ruhestand für Entlastung zu sorgen.

Die Pflegepflichtversicherung ist in Deutschland obligatorisch und lässt sich mit einer Pflegezusatzversicherung ideal erweitern, um das Kostenrisiko im Pflegefall weiter zu reduzieren. Besonders wichtig bei Kinderwunsch.


Auf der Suche nach dem richtigen Versicherungspartner

Im Idealfall ist die Auswahl des Krankenversicherers eine Entscheidung für das weitere Leben. Genau unter diesem Gesichtspunkt sollte die Entscheidung für einen Versicherer getroffen werden.

Es geht um Inhalte und nicht um Verpackung. Die Inhalte lassen sich anhand der Packungsbeilage überprüfen, das heißt, es gilt die Versicherungsbedingungen zu kennen und mit dem eigenen Anspruch an die Leistungszusage des Tarifes abzugleichen.

Mit einem Tarif-Vergleich, der sich wie hier der KV-Fux oder der KV-LUX von KVpro.de auf die Versicherungsbedingungen stützt und nicht allein auf die Formulierungen von PKV-Anbietern vertraut, ist es nicht mehr schwierig, eine entsprechende Auswahl an möglichen Tarifen und Kandidaten zu treffen.


In der PKV werden Personen gezählt und nicht das Einkommen

Jeder privat Versicherte hat einen eigenen Beitrag, das gilt auch für Kinder. Da aber speziell für Kinder und Jugendliche keine Alterungsrückstellungen gebildet werden, sind sie trotz eines guten Leistungsumfangs recht preisgünstig zu versichern. Und obwohl auch Kinder in der PKV beitragspflichtig sind, ist es ein überschaubarer Zeitraum. Mit Beginn der Berufsausbildung werden sie in der Regel versicherungspflichtig. Dadurch fallen sie dann auch im Beitrag aus dem Vertrag der Eltern heraus und versichern sich selbst.

Doppelverdiener und unterschiedlich versichert

Sind beide Elternteile berufstätig, dann ergibt sich eventuell eine andere Situation. Solange beide privat versichert sind, besteht kein Handlungsbedarf. Anders verhält es sich dagegen, wenn die Eltern unterschiedlich versichert sind. Sobald einer von beiden Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung ist, besteht unter Umständen für die Kinder Anspruch auf Familienversicherung.

Hinweis:
Näheres zu den einzelnen Konstellationen erfahren Sie hier im

PKV kaufen heißt auf Qualität bauen

Wer sich für die PKV entscheidet, der sollte sich zwingend auch für Qualität entscheiden. Nur, wer hochwertigen Versicherungsschutz kauft, hat auch später, beispielsweise im Ruhestand, ausreichend Handlungsoptionen. Nur dann, wenn beim Leistungsversprechen auf höchstes Niveau geachtet wird, stehen bei einem späteren Tarifwechsel Tore offen, um den Versicherungsschutz ggf. an veränderte Verhältnisse anzupassen, ohne dabei Risikozuschläge befürchten zu müssen, weil die Tarifalternative Mehrleistungen bereithält. Vergleichen Sie mit der GKV und rechnen Sie die Beiträge, die Sie investieren, in Summe über die Jahre und wägen und werten Sie die Unterschiede für sich am besten zusammen mit einem Versicherungsvermittler oder Versicherungsberater.

Wer bereits zu Anfang Qualität kauft, erwirbt sich für das Alter ein Ruhekissen. Er hat ausreichend Alternativen zur Verfügung, um den im Ruhestand anfallenden Beitrag positiv zu beeinflussen. Wer sich dagegen falsch entscheidet und durch Billigkauf heute Beitrag spart, der wird auf Dauer viel aus dem Ersparten zuschießen müssen. Entweder in Bezug auf nicht versicherte Leistungen oder aufgrund von steigenden Beiträgen in nicht risikogerecht kalkulierten Tarifen.


Vorsorge für später

Je höher der Beitrag heute, desto höher die Alterungsrückstellung morgen. Von jedem gezahlten Beitrag wird ein bestimmter Prozentsatz der Alterungsrückstellung zugeführt.

Beim PKV-Kauf gilt: Entweder richtig, das heißt, Qualität auf hohem Niveau, oder gar nicht! Und dabei den Aufbau der Rente nicht vergessen.


Am Anfang nicht richtig eingekauft?

Sollten Sie sich beim Abschluss Ihrer privaten Krankenversicherung nicht für das richtige Leistungsversprechen entschieden haben, dann können Sie versuchen, das zu heilen. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Das Upgrade Ihres Versicherungsschutzes könnte vielleicht vertraglich vereinbart sein. Man nennt das Optionsrecht. Es sieht vor, dass der Versicherungsschutz innerhalb eines bestimmten Zeitraums ohne erneute Gesundheitsprüfung erweitert werden kann. Prüfen Sie das in Ihren Vertragsunterlagen.
  • Auch ein Tarifwechsel gemäß § 204 VVG bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihren Versicherungsschutz zu erweitern. Dabei wird es aber grundsätzlich zu einer Gesundheitsprüfung kommen, sofern kein Optionsrecht besteht, der maßgebliche Zeitraum überschritten ist oder es durch Vereinbarung zu Vertragsbeginn ausgeschlossen wurde.

Wer hilft bei der Tarifauswahl

Beim Heilen einer nicht optimal getroffenen Tarifentscheidung hilft Ihr Versicherungsvertreter, Versicherungsmakler oder ein Versicherungsberater. Beachten Sie, beim Heilen kommt es zu einem internen Tarifwechsel nach § 204 VVG. Hier ist eine qualitative Unterstützung und Beratung sinnvoll.

Beim Neukauf orientieren Sie sich hier im KV-Fux an den Tariftipps – und den Möglichkeiten der verschiedenen Sichtweisen auf die Tariftipps. Lesen Sie dazu weiter unter „So werden die PKV-Tarife von KV-Fux gewertet“. Informieren Sie sich über KV-FUX und ziehen Sie dann für eine finale Entscheidung den gesetzlichen Regeln folgend Fachkompetenz durch Klick auf Anfrage hinzu.

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