Ärzte mit verfahrensbezogener Zusatzausbildung

Ärzte mit Weiterbildung in einem bestimmten Fachgebiet, z.B. Psychotherapie, Kardiologie, Allgemeinmedizin, Akupunktur.

Die ärztliche Weiterbildung hat als Ziel, nach der Approbation als Arzt im Rahmen mehrjähriger Berufstätigkeit unter Anleitung zur Weiterbildung befugter Ärzte auf der Grundlage der Weiterbildungsordnung (WBO) eingehende Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten für definierte ärztliche Tätigkeiten zu erwerben. Dazu gehören auch der Anzahl nach festgelegte diagnostische und therapeutische Eingriffe.

Die Weiterbildungsordnungen werden von der jeweiligen Landesärztekammer erstellt.

Dabei ist die ärztliche Weiterbildung in drei Stufen gegliedert:

  • Facharzt: Die Ärztekammer vergibt nach Prüfung der Weiterbildung bei befugten Ärzten in einem Fachgebiet den Titel eines Facharztes, beispielsweise Facharzt für Allgemeinmedizin.
  • Schwerpunkt: Ein Schwerpunkt gibt eine Spezialisierung innerhalb eines Fachgebietes an, Beispiel: Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit Schwerpunkt Kinder-Kardiologie.
  • Zusatzbezeichnung: Die Zusatzbezeichnungen können von Ärzten verschiedener Gebiete erworben werden. Zum Beispiel die Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin, Akupunktur, Psychotherapie. Die Zusatzbezeichnung ersetzt seit 2003 die vormalige Fachkunde und andere Weiterbildungsbezeichnungen.

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