Beitragsanpassung (BAP)

Beitragsanpassungen sind Beitragserhöhungen oder Beitragssenkungen, z.B. der privaten Krankenversicherung.

Beitragserhöhungen in der privaten Krankenversicherung sind in der Regel auf die folgenden Ursachen zurückzuführen:

  • Höhere Kosten für medizinische Behandlungen als im Tarif kalkuliert,
  • höhere Lebenserwartung der versicherten Personen als kalkuliert,
  • steigende Arzthonorare und Abrechnungsbestimmungen,
  • neue, teurere Medikamente,
  • neue, teurere Behandlungsmethoden.

Private Krankenversicherer bestimmen über die Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) selbst, wann eine Beitragsanpassung vorgenommen werden muss. Das heißt, ab welcher prozentualen Abweichung der kalkulierten von den tatsächlichen Kosten eine Beitragsanpassung in Abstimmung mit dem Treuhänder notwendig ist (z.B. 5% oder 7,5%).

Zusätzlich zur Beitragsanpassung sichern sich private Krankenversicherer über die Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) meist auch das Recht, den absoluten Selbstbehalt oder den prozentualen Selbstbehalt oder einen vereinbarten Risikozuschlag anzupassen. Für eine Änderung der Beiträge, Zuschläge und Selbstbehalte sowie ihre Überprüfung ist eine Zustimmung durch den jeweiligen Treuhänder notwendig.

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