Delegationsverfahren

Das Delegationsverfahren ist ein Begriff aus der psychotherapeutischen Behandlung. Früher war es ausschließlich Ärzten erlaubt Psychotherapien durchzuführen. Diplom-Psychologen, also nichtärztliche Therapeuten konnten im so genannten Delegationsverfahren tätig werden. Dabei überträgt der behandelnde Arzt bestimmte Behandlungsleistungen an den nichtärztlichen Therapeuten.

Voraussetzung war, dass sich der Therapeut durch bestimmte anerkannte und zugelassene Verfahren der Psychotherapie weitergebildet hat sowie ein delegierender Arzt, der auch die Verantwortung für die gesamte Therapie übernahm.

Seit 1999 wird die Psychotherapie durch nichtärztliche Therapeuten durch das „Gesetz über die Berufe des Psychologischen Psychotherapeuten und des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten“ oder kurz Psychotherapeutengesetz (PsychThG) geregelt.

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