Psychotherapie (heilkundliche)

Psychotherapie in Deutschland ist eine heilkundliche Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von psychischen Störungen mit Krankheitswert.

Beruflich darf sie ausschließlich von Ärzten, Psychologischen Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten sowie Heilpraktikern für Psychotherapie durchgeführt werden.

Die gesetzliche Krankenversicherung regelt die heilkundliche Psychotherapie im Fünften Buch des Sozialgesetzbuches (SGB V) und der gemeinsame Bundesausschuss hat zusätzlich Richtlinien für eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung der Versicherten bei Psychotherapie beschlossen.

Darin geregelt sind:

  • Behandlungsbedürftige Krankheiten
  • Zur Krankenbehandlung geeignete Verfahren
  • Antrags- und Gutachterverfahren
  • Probatorische Sitzungen
  • Art, Umfang und Durchführung der Behandlung
  • Der ärztliche Konsiliarbericht

Dabei können Leistungen eingeschränkt oder ausgeschlossen werden, „wenn nach allgemein anerkanntem Stand der medizinischen Erkenntnisse der diagnostische oder therapeutische Nutzen, die medizinische Notwendigkeit oder die Wirtschaftlichkeit nicht nachgewiesen sind“.

Die Tarifbedingungen der privaten Krankenversicherungen sind unterschiedlich. Grundsätzlich orientieren sie sich an den gesetzlichen Verfahrensweisen, haben aber im Einzelnen großzügigere Regelungen, sowohl bei Behandlern als auch bei Therapieverfahren.

 

Einen kurzen Überblick über die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung finden Sie hier.

Einen kurzen Überblick über die Leistungen der privaten Krankenversicherung finden Sie hier.

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