Vorerkrankung

Alkoholkonsum und die PKV

Am von

Was hat Alkoholkonsum mit der privaten Krankenversicherung zu tun? Eine ganze Menge. Sucht- und Alkoholklauseln in den Verträgen können zu Leistungsbeschränkungen führen – und das nicht nur für Alkoholiker.

Die jüngst vom Bundesamt für Statistik vermeldeten Zahlen können zwar nicht beruhigen, sie entwickeln sich aber in die richtige Richtung: Die Zahl der 10- bis 19-Jährigen, die mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert wurden, sank 2017 um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 21.721 Fälle. Damit setzt sich der Abwärtstrend, der 2012 begann und 2016 unterbrochen wurde, weiter fort. Diese Entwicklung ist nicht nur bei Jugendlichen, sondern auch insgesamt zu beobachten.

Alkoholkonsum ist in vielen Kulturen, auch in der deutschen, seit Jahrhunderten fest verankert. Über 90 Prozent der Deutschen nehmen gelegentlich oder regelmäßig alkoholische Getränke zu sich, so eine Auswertung der aktuellen, internationalen Studie Global Burden of Disease, einem Projekt der Weltgesundheitsorganisation. Während die einen mit Alkohol vor allem Genuss verbinden, ist er für andere ein Suchtmittel. Die Grenze zwischen übermäßigem Konsum und Abhängigkeit ist nicht immer klar zu ziehen. Auch daher variieren die Zahlen zu den Alkoholsüchtigen in Deutschland. Zwischen 1,3 und 1,9 Millionen sollen es sein, also etwa 2 Prozent der Bevölkerung.
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PKV bei Vorerkrankungen

Am von

Ein Versicherungsvertrag zwischen einem PKV-Unternehmen und einem neuen Kunden ist stets privatrechtlicher Natur. Auch bei einer PKV bei Vorerkrankungen. Will heißen: er kommt nur zustande, wenn beide Parteien mit dem Inhalt und den Bedingungen einverstanden sind. Eine Annahmepflicht – wie in der GKV – gibt es also nicht.
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