Versicherungsvertragsgesetz (VVG)

Das Versicherungsvertragsgesetz VVG regelt alle relevanten Rahmenbedingungen für die Versicherungsverträge.

Als „lex spezialis“ ersetzt es dabei teilweise die grundsätzlichen Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) – (lex generalis).

Es gibt einen allgemeinen Teil und einen Teil, in dem die einzelnen Versicherungssparten behandelt werden. Im speziellen Teil wird auch definiert, welche Regelungen des allgemeinen Teils für die jeweiligen Versicherungssparten gelten und welche nicht angewendet werden.

Das ursprüngliche VVG stammt aus dem Jahr 1908 und wurde zum 01.01.2008 grundlegend reformiert.

Darüber hinaus wurden Teile des Kapitels 8 zur PKV noch einmal zum 01.01.2009 und zum 01.08.2013 geändert.

Aktuell ändern sich wieder Teile der allgemeinen Vorschriften, die bereits beschlossen sind und nach und nach bis zum 28.02.2018 in Kraft treten. Der Grund hierfür ist die Umsetzung der IDD* in deutsches Recht.

*IDD (Insurance Distribution Directive) EU Versicherungsvertriebsrichtlinie, die in allen Ländern der EU umgesetzt sein muss.

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