Ambulante Heilbehandlung

Ambulant bedeutet zunächst einmal, dass man zu einem niedergelassenen Arzt in dessen Sprechstunde geht, um sich untersuchen und behandeln zu lassen. Als niedergelassen gelten Ärzte mit eigener Praxis, die dann ambulant eine Heilbehandlung durchführen. Dazu gehören neben Allgemeinmedizinern, die gerne auch als Hausärzte bezeichnet werden auch Ärzte mit folgenden Fachrichtungen:

  • Anästhesiologie
  • Chirurgie
  • Dermatologie und Venerologie
  • Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
  • Innere Medizin
  • Kinderheilkunde
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
  • Neurochirurgie
  • Neurologie
  • Nuklearmedizin
  • Ophthalmologie
  • Orthopädie
  • Physikalische und Rehabilitative Medizin
  • Psychiatrie und Psychotherapie
  • Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • Radiologie
  • Strahlentherapie
  • Transfusionsmedizin
  • Urologie

Einige Fachrichtungen sind auch noch weiter unterteilt in bestimmte Spezialgebiete, beispielsweise in der Chirurgie oder der Inneren Medizin.

Als niedergelassen zählt auch ein medizinisches Versorgungszentrum (MVZ). Hier findet man häufig entweder mehrere Fachrichtungen, die zusammenarbeiten oder aber mehrere Ärzte gleicher Fachrichtung, die dadurch eine höhere Kapazität haben, um dem Patientenbedarf gerecht zu werden.

Darüber hinaus gehören auch die Leistungen von Heilpraktikern zur ambulanten Heilbehandlung.

Neben ärztlicher Versorgung umfasst eine ambulante Heilbehandlung folgendes:

  • Arzneimittel – Medikamente, sowohl Fertigarzneimittel als auch durch eine Apotheke hergestellte Präparate.
  • Verbandmittel – Dazu zählen alle nötigen Materialien, die Blutungen stillen, Wunden reinigen, vor äußeren Einflüssen schützen, Körperteile stützen, umhüllen, Schmerzen lindern oder verhindern können.
  • Heilmittel – Zu den Heilmitteln zählen Physiotherapie, Krankengymnastik, Massagen, Fango- und Schlammpackungen, Rotlichttherapie. Außerdem auch Podologie, Logopädie und Ergotherapie.
  • Hilfsmittel – hierbei handelt es sich um Hörhilfen, Sehhilfen, orthopädische Hilfsmittel, Körperersatzstücke und Gehhilfen.

Hilfsmittel werden eingesetzt, um den Behandlungserfolg zu sichern, einer möglicherweise drohender Behinderung vorzubeugen oder eine vorhandene Behinderung auszugleichen.

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