Risikoprüfung

Klärt, ob nach Gesundheitszustand eine Versicherungsfähigkeit in der PKV zu normalen Konditionen möglich ist.

Für die Versicherungsfähigkeit in der privaten Krankenversicherung ist Voraussetzung, dass eine Risikoprüfung durchgeführt wird. Der Versicherer muss anhand der Daten zum Gesundheitszustand beurteilen, ob eine Annahme zu normalen Konditionen erfolgen kann. Dazu müssen im Antrag zur privaten Krankenversicherung zum Beispiel Fragen zum allgemeinen Gesundheitszustand (z.B. Anzahl fehlender Zähne) und zu Behandlungen bei Ärzten oder im Krankenhaus in den letzten Jahren beantwortet werden.

Im Zweifel wird der PKV-Versicherer eine Rückfrage beim behandelnden Arzt stellen, um detaillierte Informationen zum Krankheitsverlauf zu erhalten. Dazu entbindet der Antragsteller mit seiner Unterschrift auch die behandelnden Ärzte von ihrer Schweigepflicht gegenüber dem PKV-Versicherer.

Wenn aufgrund von Vorerkrankungen eine Annahme in der privaten Krankenversicherung zu „normalen“ Konditionen nicht möglich ist, wird ein Risikozuschlag erhoben. Bei besonders schweren Krankheitsbildern kann der Versicherer eine Ablehnung aussprechen.

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