Zahnärztliche Heilbehandlung

Zur zahnärztlichen Heilbehandlung zählen jährliche Kontrolluntersuchungen, die Individualprophylaxe, eine professionelle Zahnreinigung, die Behandlungen durch Zahnärzte mit Zahnersatz, sowie die Durchführung von kieferorthopädischen Maßnahmen durch Kieferorthopäden.

In diesem Leistungsbereich wird zwischen der reinen Zahnbehandlung und Zahnersatzmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Kieferregulierung unterschieden.

Bei der Zahnbehandlung geht es um die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch. Dazu zählt die individuelle Vorsorge, das Entfernen von Zahnstein und die professionelle Zahnreinigung. Ein weiterer Teil der Zahnbehandlung umfasst die Anfertigung von Zahnfüllungen, Wurzelbehandlungen und parodontologische Leistungen.

Mit dem Bereich Zahnersatz sind alle Maßnahmen zusammengefasst, die notwendig sind, um kranke und nicht zu rettende Zähne zu ersetzen. Dazu stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

Inlays, sogenannte Einlagefüllungen bilden hier oftmals eine Sonderstellung. Denn während sie eigentlich zur Zahnbehandlung gehören, sind sie aufgrund der Verwendung hochwertiger Materialien (Edelmetall oder (Glas-) Keramik) teurer als die Zahnfüllungen mit Kunststoff oder dem umstrittenen Amalgam.

Insoweit werden Inlays sowohl von GKV als auch von PKV oftmals als Zahnersatz eingestuft. Der Grund dafür ist, dass die Kosten für Zahnbehandlung in der Regel zu 100 Prozent übernommen werden, während Zahnersatzmaßnahmen entweder durch Festzuschüsse (GKV) abgegolten oder zu festen Prozentsätzen (PKV) erstattet werden.

In beiden Systemen hat der Patient normalerweise einen Eigenanteil zu leisten. GKV-Patienten können ihren Eigenanteil durch eine Zahnzusatzversicherung entsprechend mindern. PKV-Kunden haben bei Abschluss die Wahl, in welchem Umfang sie sich die Absicherung von Zahnersatzmaßnahmen wünschen und wählen den Vertragspartner entsprechend aus.

Da auch in der PKV eine 100 Prozent Lösung nicht üblich ist, lässt sich die Leistung dennoch durch eine Zahnergänzungsversicherung aufstocken.

Kieferorthopädische Behandlungen dienen der Korrektur von Zahnfehlstellungen oder Kieferfehlbildungen und erfolgen bis zum Alter von 18 Jahren. Typische Maßnahmen sind Zahnspangen, um Fehlstellungen zu korrigieren. Eine kieferorthopädische Behandlung erstreckt sich über mehrere Jahre.

Zahnzusatzversicherungen können den Eigenanteil an den Kosten für Kieferorthopädie reduzieren und sind vor allem auch dann von Vorteil, wenn GKV-Patienten sich eine höherwertige Versorgung wünschen, als die gesetzliche Krankenkassen bereitstellen.

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