Hilfsmittel

Technische Mittel, die körperliche Behinderungen mildern wie Rollstuhl, Hörhilfe, Blindenhund, Prothese.

Ein Hilfsmittel soll das selbstständige Leben des Patienten vereinfachen, den Erfolg der Krankenbehandlung sichern, einer drohenden Behinderung vorbeugen oder eine Behinderung ausgleichen. Hilfsmittel erfüllen ihren Zweck durch ihre ersetzende, unterstützende oder entlastende Wirkung und wirken zum größten Teil physikalisch.

Zu den Hilfsmitteln gehören z.B. Hörhilfen, Rollstühle, Prothesen, Blindenhunde oder Brillen. Aber auch lebenserhaltende Hilfsmittel, wie z.B. ein künstliches Herz oder ein Herzschrittmacher.

In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden verordnungsfähige Hilfsmittel im Hilfsmittelverzeichnis nach §139 SGB V aufgeführt. Als Zuzahlung hat der gesetzlich Versicherte 10% je Hilfsmittel (mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro) selbst zu tragen.

In der privaten Krankenversicherung (PKV) hängt die Erstattung von Hilfsmitteln vom Tarif ab. Der Leistungsumfang an Hilfsmitteln kann den jeweiligen Tarifbedingungen entnommen werden. Diese können Aufzählungen enthalten, abschließend oder offen formuliert sein (siehe Hilfsmittelkatalog).

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