Übertragungswert

Alterungsrückstellungen, die bei einem Versichererwechsel innerhalb der PKV übertragen werden.

Beim Übertragungswert handelt es sich um den Wert der bereits angesammelten Alterungsrückstellungen, den ein Privatversicherter bei einem Wechsel der privaten Krankenversicherung – also von einem privaten Krankenversicherer zu einem anderen privaten Krankenversicherer – mitnehmen kann.

Der Übertragungswert setzt sich dabei aus den Alterungsrückstellungen, die durch einen Tarifbeitrag in Höhe des Basistarifs gezahlt wurden und dem gesetzlichen 10%-igen-Beitragszuschlag zusammen.

Hat der Privatversicherte durch einen höherwertigeren Tarif (als dem Basistarif) mehr Alterungsrückstellungen als im Basistarif angesammelt, dann werden diese im Übertragungswert nicht berücksichtigt und verbleiben beim bisherigen privaten Krankenversicherer.

Insbesondere bei langen Vertragslaufzeiten in Hochleistungstarifen kann diese Differenz zwischen den tatsächlich angesammelten Alterungsrückstellungen und dem „fiktiv“ berechneten Übertragungswert sehr hoch sein. Ein Versichererwechsel von einer PKV zu einer anderen PKV wird dann finanziell unattraktiv.

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