Beamter auf Probe (BaP)

Der Beamte (oder der Richter) auf Probe hat seinen Vorbereitungsdienst erfolgreich abgeschlossen und leistet nun seinen Dienst bis zur Ernennung als Beamter auf Lebenszeit (BaL).

Wird die Laufbahn als Richter angestrebt so handelt es sich um einen Richter auf Probe (RaP).

Der Status gilt auch für Beamte in leitender Position, die extern besetzt werden, also mit Personen, die vorher noch nicht in einem Beamtenverhältnis Dienst geleistet haben.

Neben dem Beamten auf Probe gibt es auch den Richter auf Probe. Richter, so wie auch der Soldat, sind keine „echten“ Beamten, auch wenn sonst in allen Bereichen eine große Ähnlichkeit besteht.

Für die Beamten und Richter auf Probe gilt in den ersten 6 Monaten nach Beginn des Beihilfeanspruchs – Datum der Ernennung laut Ernennungsurkunde – ein spezielles Angebot ausgewählter PKV-Versicherer – die Öffnungsaktion der PKV für Beihilfeberechtigte.

Die bisher in Beamtenanwärtertarifen versicherten Beamten auf Widerruf (BaW) müssen die Tarife ihrer PKV in einen normalen Beamtentarif umstellen.

Die private Dienstunfähigkeitsversicherung (Berufsunfähigkeitsrentenversicherung mit DU-Klausel) ist immer noch ein wichtiger Teil der Versorgung, weil noch nicht alle Ansprüche in voller Höhe erworben wurden und der Dienstherr bei Krankheit den BaP oder RaP auch noch entlassen kann.

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