Basistarif

Standardisierter Sozialtarif der privaten Krankenversicherung seit dem 01.01.2009.

Seit dem 01.01.2009 sind alle privaten Krankenversicherungsunternehmen in Deutschland gesetzlich verpflichtet, den standardisierten Basistarif anzubieten.

Der Basistarif ersetzt den Standardtarif und enthält ein Leistungsangebot, das dem der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gleicht. Dabei sind keine Leistungsausschlüsse oder Risikozuschläge erlaubt und der monatliche Beitrag darf den Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung nicht überschreiten (im Jahr 2018: 814,20 Euro).

Mit dem Basistarif wurde die Portabilität der Alterungsrückstellungen eingeführt – und zwar in Höhe des Leistungsumfangs des Basistarifs. Dies bedeutet, dass bei einem Wechsel von einem privaten Krankenversicherer zu einem anderen Alterungsrückstellungen mitgenommen werden können, jedoch nur in Höhe des Leistungsumfangs des Basistarifs.

In der Konsequenz ergibt sich daraus, dass für alle Tarife, die über den Leistungsumfang des Basistarifs hinausgehen, die Portabilität nur in Höhe des standardisierten Basistarifs gegeben ist. Bei leistungsstarken Tarifen sind deshalb bei einem Wechsel des privaten Krankenversicherers weiterhin hohe Alterungsrückstellungs-Verluste zu verkraften. Insbesondere für die Bezahlbarkeit der privaten Krankenversicherung im Alter sollte dieses Kriterium starke Beachtung finden, bevor man sich für einen Wechsel des privaten Krankenversicherers entscheidet.

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