Referendare

Werden auf eine Beamtenlaufbahn des höheren Dienstes vorbereitet.

Die Dienstbezeichnung „Referendar“ ist geschützt und darf nur mit der öffentlich-rechtlichen Zulassung zum Referendariat geführt werden.

In das Referendariat kann eintreten, wer ein mindestens dreijähriges Studium an einer Hochschule mit dem ersten Staatsexamen oder einer gleichwertigen akademischen Prüfung abgeschlossen hat. Die Dienstbezeichnung ist Referendar, auch mit einem auf die Laufbahn hinweisenden Präfix (z.B. Rechtsreferendar, Studienreferendar). Referendar leitet sich von lateinisch referendarius ab und bedeutet „Berichterstatter“.

Das Referendariat ist in Deutschland ein Vorbereitungsdienst (eine Ausbildung) für Beamtenlaufbahnen der Laufbahngruppe des höheren Dienstes beim deutschen Staat (Gebietskörperschaften, Körperschaften und Stiftungen des öffentlichen Rechts) oder sonstigen Trägern der öffentlichen Verwaltung in der Bundesrepublik Deutschland, soweit ihnen die Dienstherrnfähigkeit für Beamte durch Gesetz verliehen worden ist.

Das Referendariat dauert in der Regel zwei Jahre und soll praktische Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln, die auf das Hochschulstudium aufbauen.

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