Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz

Besonders preisgünstige Arzneimittel sind in der gesetzlichen Krankenversicherung von der Zuzahlung befreit.

Mit dem Arzneimittelverordnungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) wurde am 1. Juli 2006 festgelegt, dass besonders preisgünstige Arzneimittel von der Zuzahlung in der gesetzlichen Krankenversicherung befreit werden können.

Die meisten rezeptpflichtigen Arzneimittel sind insgesamt circa 350 Festbetrags-Gruppen zugeordnet, das sind Gruppen von Arzneimitteln mit vergleichbaren Wirkungen.

Dabei gilt für besonders preisgünstige Arzneimittel in 209 Festbetrags-Gruppen, dass sie von Zuzahlungen befreit sind. Nämlich dann, wenn ihr Preis mindestens 30 Prozent unter dem Festbetrag (berechnet auf der Basis des Apothekeneinkaufspreises) liegt. Dadurch erhalten Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung die Möglichkeit, die preisgünstigsten Festbetragsarzneimittel ohne Zuzahlung zu erhalten.

Weit über 10.000 Medikamente stehen mittlerweile in der Liste der zuzahlungsbefreiten Arzneimittel. Diese Liste wird alle 14 Tage fortlaufend, anhand der Preise, die die Arzneimittelhersteller neu festlegen, aktualisiert.

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