Gesetzlicher Zuschlag (10%-Zuschlag)

Gesetzlicher Beitragszuschlag in Höhe von 10%, um Beitragssteigerungen im Alter in der privaten Krankenversicherung (PKV) zu verringern.

Die Tarifkalkulation in der privaten Krankenversicherung muss immer auf der Grundlage empirischer Daten die Realität abbilden. Treten zum Beispiel Kostensteigerungen durch den medizinischen Fortschritt auf, muss nachkalkuliert werden (zur Deckung der erhöhten Ausgaben und Nachfinanzierung der Alterungsrückstellungen). Dies kann dann zu Beitragsanpassungen führen.

Um Beitragssteigerungen im Alter zu verringern, wurde zum 1. Januar 2000 in der privaten Krankenversicherung per Gesetz ein Zuschlag in Höhe von 10% auf den Beitrag eingeführt. Dieser Zuschlag wird in der Regel von privat Krankenversicherten bis zum 60. Lebensjahr bezahlt. Nach Vollendung des 65. Lebensjahres werden die verzinslich angelegten Beiträge zur Beitragsstabilisierung eingesetzt.

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