Krankenfahrstuhl

Der Rollstuhl (kurz Rolli und medizinisch Krankenfahrstuhl) ist ein Hilfsmittel für Menschen, die aufgrund einer körperlichen Behinderung in der Fähigkeit zum Gehen beeinträchtigt sind. Der Rollstuhl ermöglicht es diesen Menschen, mobil zu sein und ist kein Therapiegerät.

Kosten für einen Rollstuhl werden von der Krankenversicherung übernommen, wenn ein ärztliches Attest mit genauer medizinischer Begründung vorliegt.

Die Normalversorgung für Versicherte der GKV erfolgt dabei mit einem nichtmotorisierten Standardrollstuhl/Greifreifenrollstuhl in einfacher Ausfertigung.

Elektrisch angetriebene Rollstühle werden Versicherten verordnet, die neben dem generellen Bedarf an einem Rollstuhl ein hochgradiges Defizit der Armkraft und Arm-/Hand-Beweglichkeit oder eine allgemein geschwächte Konstitution haben oder denen der Elektrorollstuhl zu einer benötigten, vergrößerten Mobilität verhilft, weil sie z.B. niemanden zum Schieben haben.

Sofern diese Voraussetzungen erfüllt sind, stellen Krankenkassen Elektrorollstühle mit einer Geschwindigkeit von maximal 6 km/h zur Verfügung. Denn Elektro-Krankenfahrzeuge mit mehr als 6 km/h sind keine Hilfsmittel im Sinne des SGB V.

In der privaten Krankenversicherung (PKV) ist die Versorgung mit Krankenfahrstühlen in den Tarifbedingungen geregelt (Hilfsmittelkatalog) und normalerweise nicht auf eine einfache Ausfertigung begrenzt.

Krankenfahrstühle gehören in die Kategorie der Hilfsmittel.

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