Mutterschutz

Unter dem Begriff Mutterschutz sind alle gesetzlichen Be­stim­mun­gen zusammengefasst, die zum Schutz von Mutter und Kind sowohl vor als auch nach der Geburt gelten.

Geregelt wird das im sogenannten Mutterschaftsgesetz (MuSchG). Zu den hier aufgeführten Vorschriften zählt das Beschäftigungsverbot vor und nach der Entbindung. Außerdem entsprechende Lohnersatzleistungen während dieser Zeit, beispielsweise das Mutterschaftsgeld oder auch das Elterngeld und der besondere Kündigungsschutz für Mütter.

Das Beschäftigungsverbot bezeichnete man lange auch als Mutterschaftsurlaub. Der Begriff ist irreführend, denn es handelt sich keineswegs um einen Urlaubsanspruch. Es ist vielmehr die gesetzliche Vorschrift, dass man baldige Mütter für einen bestimmten Zeitraum nicht beschäftigen darf.

Die Dauer von Mutterschutz

Der Mutterschutz beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und dauert bis zum Ablauf von acht Wochen nach der Entbindung.

Der gesetzliche Kündigungsschutz beginnt am Anfang der Schwangerschaft und dauert bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Geburt des Kindes. Entscheidet sich die Mutter im Anschluss an den Mutterschutz für die Elternzeit, dann verlängert sich der Kündigungsschutz bis zu deren Ablauf.

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