Regelhöchstsatz

Unter dem Begriff Regelhöchstsatz versteht man den üblichen Abrechnungssatz eines Arztes oder Zahnarztes gegenüber einem PKV-Kunden.

Grundlage dafür ist die die Gebührenordnung GOÄ für Ärzte und die GOZ für Zahnärzte.

Die dort aufgeführten Positionen, die einer Behandlung zuzuordnen sind, darf der Leistungserbringer je nach schweren des Behandlungsaufwandes, um ein Vielfaches des dort genannten Faktors dem PKV Kunden in Rechnung stellen. Die PKV erstattet dann das was im Tarif versichert wurde.

Dabei ist zu unterscheiden, um welche Art von Leistung es handelt, die abgerechnet wird:

  1. Persönliche Leistungen des Arztes oder Zahnarztes

Für persönlich Leistungen gilt der Regelhöchstsatz 2,3.

  1. Medizinisch-technische Leistungen

Bei Medizinisch-technischen Leistungen beträgt der Regelhöchstsatz 1,8

  1. Laborleistungen

Für Laborleistungen werden 1,15 als Regelhöchstsatz zugrunde gelegt.

Werden diese Sätze abgerechnet, dann bedarf es keiner besonderen Begründung durch den Leistungserbringer.

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