Übertritt

Unter dem Begriff Übertritt versteht man im Allgemeinen, den Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zur privaten Krankenversicherung (PKV).

Das betrifft die Personen, die sich aufgrund von bestimmten Wahlmöglichkeiten dazu entschließen das gesetzliche Krankenversicherungssystem mit seinem Sachleistungsprinzip zu verlassen. Sie möchten zukünftig in der PKV krankenversichert sein und die Vorteile des Kostenerstattungsprinzips für sich in Anspruch zu nehmen.

Die Wahl zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung ist vor allem abhängig vom Status der zu versichernden Person. Wer abhängig beschäftigt ist, der kann sich nur dann zu einem Übertritt zur PKV entscheiden, wenn er mit seinem regelmäßigen Einkommen über der jeweils geltenden Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt (2019: 62.550,00 EUR) und daher ein freiwilliges Mitglied der gesetzlichen Krankenkasse ist.

Selbständige und Freiberufler  auch Beamte oder Beamtenanwärter haben jederzeit die Möglichkeit zur PKV überzutreten. Zu beachten sind aber in beiden Fällen die jeweiligen Kündigungsfristen der gesetzlichen Krankenversicherung.

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